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Ein guter Weg zur Burnout Prävention

Der beste Burnout ist der, den man gar nicht erst bekommt. Diese Binsenwahrheit führt zu den Faktoren, die eine Burnout Prävention erfolgreich machen können. Es fängt schon mit den elementaren physischen und psychischen Bedürfnissen wie ausreichendem Schlaf, Entspannungs- und Erholungsphasen, sowie der Kommunikation mit dem sozialen Umfeld wie Familie, Freunde und Arbeitskollegen an. Wir nehmen uns ein Blatt Papier und schreiben als erstes auf, wieviel Stunden wir schlafen. Dann folgen die Zeiten, in denen wir uns mit der Familie oder Freunden beschäftigen.Auch alle anderen Aktivitäten wie Fernsehen, Musik und Sport oder Spaziergänge werden notiert. Nehmen wir noch Arbeit mit nach Hause oder sitzen wir noch am PC, um etwas für den nächsten Tag vorzubereiten? Das schreiben wir natürlich auch auf.  Nun werten wir mal grob unseren Tagesablauf aus.

Haben wir mindestens 7 bis 8 Stunden Schlaf? Nur wer ausreichend Schlaf bekommt, kann gesund und leistungsfähig sein und bleiben.

Haben wir eine meist sitzende Tätigkeit, müssen wir für ausreichend Bewegung sorgen, also täglich einen Spaziergang (1/2 bis 1 Stunde) machen, oder walken bzw. Joggen gehen.

Besonders wichtig für jeden von uns ist die Kommunikation mit anderen Menschen, Gespräche über interessante Themen aber auch über irgendwelche auftretenden Probleme zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu finden, die diese Probleme aus der Welt schaffen, oder doch zumindest verbessern.

Arbeit mit nach Hause nehmen, kann in wenigen Fällen durchaus mal vorkommen, wird das allerdings zur Gewohnheit, ist es schädlich für alle Beteiligten und eigentlich auch verboten, denn in unserer Freizeit sind wir gehalten, das zu tun, was unsere volle Arbeitskraft erhält und stärkt. Davon kann also beim Arbeiten in unserer Erholungs -und Entspannungszeit nicht mehr die Rede sein. Chefs, die das erwarten oder sogar verlangen, verdienen diese Bezeichnung nicht, denn sie sollten wohl wissen, dass jede Ressource, auch die menschliche Arbeitskraft, irgend wann mal im wahrsten Sinne des Wortes erschöpft ist. Um die Prävention möglich zu machen, müssen wir aber auch selbst was tun.

Wir sollten uns jeden Tag ein paar Minuten Zeit nehmen und den Tag Revue passieren lassen. Was hat uns gefreut, was hat uns geärgert? Sind wir zufrieden oder tauchen ständig Probleme auf, die uns das Leben verniesen? Welche Probleme schaffen wir uns selbst  durch unser Verhalten und wie können wir das abstellen? Schon allein, wenn wir uns damit beschäftigen, wird uns einiges klarer werden und eine Lösung der Probleme ermöglichen. Wir sollten uns dazu auch die Beurteilung unserer Partner oder Freunde einholen, damit wir auch ihre Sicht der Dinge kennen und so vielleicht positive Änderungen erreichen können.

Zur Prävention eines Burnouts gehört natürlich auch eine harmonische Beziehung, sofern man nicht gerade Single ist. Das wichtigste an einer solchen Partnerschaft ist, dass man über alles reden kann und dies auch immer tun sollte. Das Wichtigste ist, dass man immer versucht, sich in seinen Partner hinein zu versetzen und sein Verhalten nachzuvollziehen. Ist man unzufrieden oder hat bestimmte Wünsche, so sollte man dies dem Partner auch ruhig erklären, meistens ergibt sich dann eine schnelle Lösung, oder zumindest ein guter Kompromiss. So ist eine erfolgreiche Prävention des Burnouts relativ einfach.

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