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postheadericon Ralf Rangnick – Schalke04-Trainer zieht die Notbremse

Das Phänomen Burnout macht immer häufiger negative Schlagzeilen.Nicht nur Spieler wie Deisler oder Enke, jetzt hat es auch einen Trainer getroffen: Raalf Rangnick von Schalke04 hat vorerst mal das Handtuch geworfen. Er hat den ständigen und intensiven Druck von allen Seiten nicht mehr ausgehalten und nimmt sich jetzt erst mal eine unbefristete Auszeit.

Man mag sich fragen, was einen gestandenen Profi, der gewiss in seiner langjährigen Tätigkeit sich schon ein “dickes Fell” zugelegt hat, wieso gerade jetzt, relativ kurz nach seinem Amtsantritt bei Schalke04, der Ausstueg kommt. Herrscht dort ein besonderer Erfolgsdruck der größer als bei anderen Vereinen ist? Das ist wohl kaum möglich. Man könnte eher vermuten, dass er in bestimmte Macht- und Geldinteressen involviert werden sollte, die er mir seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte. Wenn man Fußball nicht als ernsthaften Sport, sondern als eine Art von Wrestling sieht, muss man sich aber kaum solche Gedanken machen. Wie sagte noch Vitali Klitschko vor einem seiner letzten Kämpfe: “Wir werden eine sehr gute Show bieten”, dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Insofern weiß man nicht, ob es sich im Fall Rangnick um einen echten Burnout handelt, oder “nur” einen Gewissenskonflikt. Im Profisport geht es meistens um viel Geld und überall wo es um viel Geld geht, wird mit harten Bandagen gekämpft. Fairness oder Moral sind für viele der Ptotagonisten absolute Fremdwörter.

Generell stehen Spieler und Trainer in der Bundesliga aber immer unter hohem psychichem Druck. Die eigenen Leistungen sind für jeden sichtbar, seien sie gut oder aber, was viel schlimmer ist, nicht ganz so gut.

Familie, Freunde und Bekannte bekommen alle Details von den Medien, oft noch sehr subjektiv dargestellt. Dann sind da noch die Fans,  die gnadenlos pfeifen, wenn ein Spieler mal eine Formschwäche zeigt und der Trainer, der einen nicht amehr aufstellt. Der Druck kann so froß werden, dass man den  Suizid als einzigen Ausweg sieht wie im Fall des Torhüters Enke. Auf die Trainer wird aber meistens der erheblich größere Druck ausgeübt. Gewinnt man mal ein paar Spiele nicht, machen die entsprechenden Medien sich zum Sprachrohr der “Fans” und fragen dauernd nach dem Rücktritt des Trainers und initieren ihn dann auch meistens, weil die potenziellen Zuschauer konsequent aufgehetzt werden und diese dann im Stadion ihrem manipulierten Unmut freien Lauf lassen und vor allem auch den Trainer beschimpfen oder beleidigen.  Meistens wird so den Vereinsvorständen gar keine andere Wahl gelassen, als den Trainer zu entlassen.

Wie es aussieht, hat Ralf Rangnick diesen Teufelskreislauf vorher verlassen. Er wollte sich wohl nicht ganz kaputt machen lassen und kein Geld der Welst ist es wert, sich dafür seine Gesundheit zu ruinieren. Ich wünsche dem Menschen Ralf Rangnick, dass er diesen Tiefpunkt seines Lebens schnell überwindet und sein Leben wieder lebnswert wird und er sich an anderen Werten als die im Profisport gültigen wieder aufrichten kann. Alles Gute!

 

 

 

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